Mezzosopranistin Maria Weiss imponierte als sängerisches und darstellerisches Gesamtkunstwerk

Maria Weiss studierte Gesang am Staatlichen Konservatorium „Luigi Cherubini“ in Florenz (Italien) und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Österreich). Alte und Neue Musik, insbesondere das Repertoire des Barock sind Schwerpunkte der sängerischen Tätigkeit der Künstlerin.

Ihr Solo-Debut Album favola in musica. alte neue musik wurde u.a. mit dem Ö1 Pasticcio Preis ausgezeichnet und international mit enthusiastischen Kritiken aufgenommen.

Maria Weiss, Mezzosopran

Die Stimme ist prachtvoll, die Dauerspannung der Bühnenpräsenz atemberaubend“, “ein herrlicher Mezzo mit orgelnder Tiefe“, “perfekte Körperpräsenz” oder “ein sängerisches und darstellerisches Gesamtkunstwerk” sind Auszüge aus Pressekritiken zur österreichischen Sängerin Maria Weiss.

Mit Repertoireschwerpunkten in den Bereichen Alter und Zeitgenössischer Musik widmet sich Maria Weiss im Besonderen Erstaufführungen (vergessener) Werke der älteren und neuen Musikliteratur.

Gesangsstudium in Florenz (Italien) am Staatlichen Konservatorium “Luigi Cherubini”, Abschluss an der Kunstuniversität Graz (Österreich) bei KS Joanna Borowska. Schauspielstudium am Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York (USA). Meisterklassen bei Angelika Kirchschlager, Teresa Berganza und Jorge Sirena folgten. Seitdem arbeitet Maria Weiss mit der Mezzosopranistin Glenys Linos.

Mit Schwerpunkt im Barockrepertoire verkörperte sie u.a. Rollen wie Bradamante oder Gismonda (Händel), Megalce (Vivaldi), Lisinga (Gluck), Zeitgenössisches wie W. Rihms Oper “Jakob Lenz” (Stimme) oder Baiana in der Europäischen Erstaufführung der brasilianischen Oper “Pedro Malazarte” von Mozart C. Guarnieri. Beispiele für Erstaufführungen im Barock sind Palante in der österreichischen Erstaufführung der Oper “La Guerra de los Gigantes”, Júpiter in “El imposible mayor en amor le vence Amor” (S. Durón), Aurora in der Europapremiere von “L’Oracolo del Fato” (F. Gasparini) oder Ramiro in der deutschen Fassung der „Finta Giardiniera“ von W.A. Mozart.

Ihr musikalisches Spektrum umfasst das selten gespielte Repertoire der Renaissance und des Barocks, die wichtigsten Mozart Partien ihres Faches, bis hin zu den Operetten Jacques Offenbachs.

Sie arbeitete mit RegisseurInnen wie Frank Castorf, Philippe Arlaud, Seollyeon Konwitschny, John Lloyd Davies oder der Barockgestik-Spezialistin Sigrid T’Hooft. Zusammenarbeit mit Dirigenten und Musikern wie Stefan Asbury, Michi GaiggDomingo Hindoyan, David Levi, Rubén Dubrovsky, Luca Pianca, Gérard Korsten, Rogério Gonçalves, Jörg Zwicker, Thomas Platzgummer, Wolfgang Mitterer, James Pearson, Rosario Conte oder Franco Pavan und musikalischen Partnern wie dem Bach Consort Wien, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Claudiana, L’Orfeo Barock Orchester, dem Harmony of Nations Baroque Orchestra, Il Concerto Tivoli, der Camerata Argentea, A Corte Musical, der Capella Leopoldina, den Grazer Symphonikern oder dem Symphonieorchester Vorarlberg.

Engagements führten Maria Weiss u.a. zu den Wiener Festwochen, an das Konzerthaus Wien, an das Theater an der Rott (Deutschland), an das Opernhaus Graz, zur Festival „styriarte“ (Graz), zur “trigonale. festival für alte musik”, zum Osterfestival Psalm (Graz), an das Bregenzer Festspielhaus, zum Feldkirch Festival, an das Festspielhaus Dornbirn, an die Kammeroper Graz, an das Klagenfurter Konzerthaus, zu den Donaufestwochen im Strudengau, an das Teatru Manoel in Valetta (Malta) oder zum Ateneu Barcelonés in Spanien.

Als Liedsängerin spezialisierte sich Maria Weiss unter Anleitung von Teresa Berganza und Isabel Aragón auf das spanische und lateinamerikanische Repertoire (insbesondere Lieder von De Falla, Granados, Guridi, Montsalvatge, Rodrigo, Leon und Villa-Lobos).

Ihre schauspielerische Bühnenpräsenz wurde u.a. mit der Kritik „begnadete Sing-Schauspielerin“ (Kritisches Journal für Alte Musik) gewürdigt. Sie dreht regelmäßig Spielfilme, Kurzfilme und Commercials.

Die Ersteinspielung der spanischen Barockoper “La Guerra de los Gigantes” von S. Durón (Label Panclassics) mit dem Ensemble “A Corte Musical” wurde mehrfach ausgezeichnet.

Ihr Solo-Debut-Album „favola in musica. alte neue musik“ mit 3 Welt-Ersteinspielungen Alter Musik und 2 Welt-Ersteinspielungen Neuer Musik (Wolfgang Mitterer) wurde u.a. mir dem Ö1 Pasticcio Preis ausgezeichnet und wurde von der internationalen Presse mit enthusiastischen Kritiken aufgenommen.

Im Sommer 2016 sang Maria Weiss Adonis in „Der geliebte Adonis“ mit dem Orfeo & Euridice Barockorchester bei den Donaufestwochen im Strudengau. Im Frühjahr 2017 wird die Sängerin mit milleseicentosette. ensemble für alte & neue musik ihre zweite Solo-CD aufnehmen.

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Doch über allem schwebt der leichtfüßige Mezzosopran von Maria Weiss.

Es scheint fast als ob die Stücke für sie komponiert sind.

musik an sich | Ingo Andruschkewitsch

Maria Weiss hat das biannuales Kulturprojekt favola in musica. alte neue musik gegründet. Alle zwei Jahre entsteht eine CD, begleitet von einem „Märchen“-inspirierten Digibook, ein Musikvideo begleitet von Konzerten mit dem Ensemble milleseicentosette.
Besondere Musik and besonderen Orten: die erste CD wurde in einer Bergkirche auf 1059m aufgenommen: der Kirche am Magdalensberg, gebaut über den Resten einer keltischen Kultstätte und einer römischen Tempelanlage. Weltersteinspielungen Alter Musik und Weltersteinspielungen Neuer Musik, inspiriert von Alten Meistern (Auftragswerke des österreichischen Komponisten Wolfgang Mitterer) stellen kreative Fragen: was ist alt, was ist neu, was bleibt?
Die erste CD dieses Projektes wurde mit dem Ö1 Pasticcio Preis ausgezeichnet.

Titel dieser spartenübergreifenden Musikprojektes ist „FAVOLA IN MUSICA“, der Untertitel zu Claudio Monteverdi’s „L’Orfeo“. 

Das danach benannte CD-Projekt ist von der Vielschichtigkeit dieses Werkes geprägt:
–  KÜNSTLERISCHE DIMENSION: Monteverdi als Komponist und Beispiel eines „alten Meisters“, zugleich moderner Visionär und Erneuerer
–  MUSIKALISCHE DIMENSION: das „Neue“: „recitar cantando“, die revolutionäre „Seconda Practica“[1] im „L’Orfeo“, mit Althergebrachtem verwoben, die Fokussierung auf die Essenz „Wort und Klang“
–  GEISTIGE DIMENSION: die existentielle Suche und Reise des Orpheus
und schließlich – durch wörtliche und metaphorische Interpretation des Titels – ergibt sich die
–  VISUELLE DIMENSION: die Märchen, hier in ihrem archetypischen Potential gemeint:
es eröffnen sich Zeit-, Ton- und Erfahrungsräume für die Berührung mit dem Wesentlichen.

„favola in musica. alte neue musik“ als multidimensionales CD-Projekt:
gemeinsam mit der akustischen, entfaltet sich eine visuelle Ebene, die alle erwähnten Bereiche umschließt. 

Durch foto-/grafische Gestaltungen soll das CD Booklet zu einem „Märchenbuch“ werden, das ein Reisen zum Wesentlichen veranschaulicht, in gleicher Weise ist ein Musikvideo geplant. Eine Bergkirche mit ihrer besonderen Akustik auf 1059m für die Musikaufnahmen, ein in den Wäldern verstecktes Schloss für die Bildaufnahmen bieten das geographische Fundament für dieses Projekt:

vom Alten, dem Neuen und dem Wesentlichen in Klängen und Bildern erzählen.
“favola in musica. alte neue musik”
Ein multidimensionales, biennales Musikprojekt.

“favola in musica. alte neue musik” ist ein musikalisches Kreativprojekt, das Alte und Zeitgenössische Musik in Konzerten und auf einer CD vereint.

ALTE und “Alte ‚Neue’ Musik“ (Welt-Ersteinspielungen auf der CD bzw. -aufführungen in Konzerten ausgegrabener, vergessener Werke)
sowie “Neue ‚Alte’ Musik“ (zeitgenössische Werke, speziell für dieses Projekt komponiert; inspiriert von Alten Meistern)
sind das musikalische Kernstück dieses Projektes.

Ein Sich-Annähern, Verweben und Begegnen von Gegensätzen.
Kurzes Video über favola
Eine Vorschau auf das Märchenbuch-inspirierte Digibook

Short preview about favola in musica & selected reviews about the CD!
Enjoy 🙂

Überblick

Auswahl

AUSBILDUNGSSTÄTTEN GESANG
Conservatorio Statale Luigi Cherubini (Florenz), Universität für Musik und Darstellende Kunst (Graz)
AUSBILDUNGSSTÄTTE SCHAUSPIEL
Lee Strasberg Theatre & Film Institute (New York)
GESANGSLEHRER_INNEN
KS Joanna Borowska, Glenys Linos
MEISTERKLASSEN
Teresa Berganza, Angelika Kirchschlager, Jorge Sirena
STIPENDIEN
Teatro Real de Madrid (Meisterklasse Teresa Berganza), Saint Louis University (Meisterklasse Teresa Berganza), Universidad de Santiago de Compostela, Barcelona Festival of Song für Lateinamerikanisches und Iberisches Vokalrepertoire (Dr. Patricia Caicedo)
AUSZEICHNUNGEN
Ö1 Pasticcio Preis für die Solo CD „favola in musica. alte neue musik“
CD des Tages Radio Klassik (Radio Stephansdom) mit der Solo CD „favola in musica. alte neue musik“
VERANSTALTUNGSORTE/FESTIVALS
ÖSTERREICH: Konzerthaus Wien, Wiener Festwochen, Opernhaus Graz, Helmut List Halle (Graz), styriarte (Graz), Bregenzer Festspielhaus, Feldkirch Festival, Festspielhaus Dornbirn, Montforthaus Feldkirch, Montafoner Sommer, Theater Akzent, Herbert von Karajan Centrum, Donaufestwochen im Strudengau, Kammeroper Graz, Musikverein Graz (Stefaniensaal), trigonale. festival für alte musik, Osterfestival Psalm (Graz), Klagenfurter Konzerthaus, BACH XXI (Graz), Bach Kantaten (Wien), Dommusik St. Stephan, Life Ball ITALIEN: Oratorio San Rocco (Bologna), Duomo Santa Maria del Fiore (Florenz) DEUTSCHLAND: Theater an der Rott (Eggenfelden, Bayern), Kloster Michaelstein (Harz), Ulmer Münster SPANIEN: Teatro Real (Sala de Actividades Culturales), Ateneu Barcelonés (Barcelona), Fundación Eutherpe (León),Palau Savassona (Barcelona) MALTA: BOV Opera Festival, Teatru Manoel in Valetta
KLANGKÖRPER
Bach Consort Wien, Klangforum Wien, Ensemble Claudiana, L’Orfeo Barockorchester, Harmony of Nations Baroque Orchestra, Concertino Amarilli, Il Concerto Tivoli, Camerata Argentea, A Corte Musical, Capella Leopoldina, Grazer Symphoniker, Symphonieorchester Vorarlberg, Capella Ferdinandea – Neue Grazer Hofkapelle, Schola Stralsundensis, Euridice Barockorchester, Ensemble Wien Klang
DIRIGENT_INNEN/MUSIKER_INNEN
Michi Gaigg, Stefan Asbury, Domingo Hindoyan, David Levi, Rubén Dubrovsky, Luca Pianca, Gérard Korsten, Rogério Gonçalves, Jörg Zwicker, Thomas Platzgummer, Wolfgang Mitterer, James Pearson, Rosario Conte, Maurice van Lieshout, Franco Pavan, Jadran Duncumb, Josef M. Doeller, Manuel Nawri, Markus Landerer, Marius Stieghorst, Günther Fruhmann, Denis Roger, Filippo Bressan, Michael Brandstätter, Erich Traxler, Azis Sadikovic
REGISEUR_INNEN
Frank Castorf, Philippe Arlaud, John Lloyd Davies, Barockgestik-Spezialistin Sigrid T’Hooft, Seollyeon Konwitschny, Manuela Kloibmüller, Wolfgang Atzenhofer, Axel E. Schneider
FILMREGISEUR_INNEN
Anja Salomonowitz, Oskar Roehler, Sebastian Mayr, Christopher Schlier, Phil Moran, Ronald Unterberger, George Moringer, Thomas Woschitz, Franco Zefirelli, Markus Riedl, Claus Krommer, Christian Saupper, Andreas Hutter, Markus Seilern, Quadmo Quintero, Sebastian Pfaffenbichler, Philip Kaiser, Falko Metzler, Marilie Fröhlich
SPRACHEN
Deutsch (Muttersprache), Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch (alle fließend). Dialekt: Kärntnerisch
TANZ
Flamenco, Klassisches Ballett, Ballroom, Modern
SPORTARTEN
Historisches Fechten, Reiten, Schi, Schlittschuh, Schwimmen, Yoga